Selenskij droht ziviler Luftfahrt über Russland – Was plant die Ukraine?

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Von Alexej Danckwardt 

Das ist selbst für die Verhältnisse des ukrainischen Terrorstaats, der sich immer wieder offen zu seinen Morden an Zivilisten in Russland und im Donbass bekennt, starker Tobak. Am Dienstagabend „warnte“ der Kiewer Machthaber mit der seit über zwei Jahren abgelaufenen Amtszeit, zivile Fluggesellschaften weltweit vor der Nutzung des Luftraums über Russland. 

Wörtlich sagte der Kiewer Chefterrorist:

„Heute richten wir eine eindringliche Warnung an alle Fluggesellschaften, die den russischen Luftraum nutzen, an sämtliche Versicherer sowie an all jene, die weiterhin die wichtigsten russischen Flughäfen anfliegen. Der russische Luftraum wird vollständig unsicher.“

Zwar sagte Selenskij auch, dass er der Zivilluftfahrt nicht drohe, aber was bitte ist das Vorstehende sonst, wenn keine Drohung? Frei nach dem Motto: „Ich drohe dir nicht, aber mein Messer könnte bald ganz unbeabsichtigt in deinem Rücken stecken.“

Bei Selenskij sind es statt des Messers Drohnen:

„Es werden im großen Umfang Drohnen am russischen Himmel operieren, was zwingend berücksichtigt werden muss.“

Die Sicherheit im russischen Luftraum werde zurückkehren, fuhr er fort, „sobald es echte Fortschritte in Richtung Frieden gibt.“ Bis dahin sei der Himmel über Russland Drohnen vorbehalten, nicht der Zivilluftfahrt.

Gleich am folgenden Tag richtete die Ukraine eine offizielle Warnung gleichen Inhalts an ICAO, die Internationale Organisation für die Zivilluftfahrt.

Selenskij durchbricht damit die Verhaltensmuster internationaler Terroristen. Das alles ist so atemberaubend finster, dass selbst in der RT-Redaktion nicht jeder glauben will, dass es sich um die Drohung mit Angriffen auf zivile Flughäfen in Russland, um Attacken auf Passagierflugzeuge im russischen Himmel handelt. Die westliche Presse schweigt wie üblich, aber man kann die Relativierungen schon erahnen: Er drohe nicht, er warne ja vor abstrakten Gefahren.

Ja, klar. Im fünften Kriegsjahr und nachdem in Russland seit Monaten nahezu jede Nacht Flughäfen wegen Drohnenangriffen ihren Betrieb einstellen müssen, fällt dem Kiewer Chefterroristen plötzlich ein, dass dies für unschuldige Zivilisten gefährlich ist. Wer’s glaubt …

Tatsächlich ist es aber nicht der erste Hinweis darauf, dass die Ukraine folgenschwere und zielgerichtete Terroranschläge gegen die zivile Luftfahrt plant. Schon am 20. August 2026 sickerte durch einen Bericht des berüchtigten Ukrainefanatikers Simon Shuster in The Atlantic durch, dass Kiew einen großangelegten Drohnenangriff auf russische Zivilflughäfen vorbereitet. Die Existenz des Plans wurde daraufhin vom inzwischen abberufenen ukrainischen Verteidigungsminister Michail Fjodorow nach der Publikation bestätigt. 

Bei der Operation mit dem Codenamen „M&Ms“ soll es sich laut Shusters Bericht um eine großangelegte ukrainische Militäroperation handeln, die das Ziel verfolgt, russische Flughäfen – insbesondere die zivilen Großflughäfen rund um Moskau – mit massiven Drohnenschwärmen lahmzulegen. Geplant sei demnach der Einsatz von bis zu 1.000 kleinen, autonomen Drohnen pro Nacht. Diese sollen zeitgleich gestartet werden, um die russische Luftverteidigung im Großraum Moskau durch ihre schiere Anzahl zu überlasten.

Die Drohnen sollen dabei eine KI-gestützte Navigation nutzen. Dadurch benötigen sie kein GPS-Signal und keine Funkverbindung zu einem Piloten, was sie völlig immun gegen die starke russische elektronische Kriegsführung mache. Das KI-System soll zudem in der Lage sein, geparkte Flugzeuge auf den Rollfeldern autonom zu identifizieren und anzugreifen.

Zwischenzeitlich hieß es, gerüchteweise, Selenskij habe seine Zustimmung zur Durchführung der Operation verweigert. Das war schon damals wenig glaubhaft – als Humanist hat sich der Kiewer Diktator noch nie hervorgetan. Dass er sich nun persönlich vor die Kamera stellte und die Drohung verkündete, die er verkündete, ist Zeichen genug, dass die „M&Ms“ mitnichten zu den Akten gelegt sind.

Im Winter, als ihm der Plan erstmals vorgelegt wurde, soll Selenskij angeblich gezögert haben. Nicht aus Mitgefühl. Er befürchtete, dass eine Drohne ein Passagierflugzeug angesehener Partner abschießen könnte. Und dass daraufhin eine internationale Reaktion folgen würde, die sich nicht durch eine Erklärung auf dem Telegram-Kanal abmildern ließe. Die Vorbereitungen für den Anschlag ließ er weiterlaufen.

Mit seinem Auftritt übernimmt Selenskij, der sein seelisches Gleichgewicht mehr als offensichtlich verloren hat, im Voraus die Urheberschaft künftiger Tragödien und leugnet dabei seine eigene Schuld – ein reichhaltiger Stoff für die weltweite Psychiatrie. Indem er den russischen Luftraum und die darin operierende Zivilluftfahrt „warnt“, wäscht er seine Hände in vermeintlicher Unschuld: Ich habe nur eine kleine Rolle gespielt, ich habe ja gewarnt.

Der Plan ist, trotz des äußerlichen Wahnsinns, zweistufig. Dabei erfordert die erste Stufe keine einzige Drohne. Es reicht aus, dass große ausländische Fluggesellschaften und vor allem Versicherer auf die bloße Erklärung reagieren. Überarbeitung des Risikoprofils, Erhöhung der Prämien, Streichung von Flügen, Verzicht auf problematische Flugziele. Dann kann man den Partnern schon nächste Woche verkünden: „Wir haben den Luftraum über Russland geschlossen.“

Die zweite Stufe setzt ein, wenn der Markt nicht ins Wanken gerät. Dann wird es ununterbrochene Drohnenangriffe auf internationale Flughäfen geben. Beschränkungen bei Ankunft und Abflug, Ausweichlandungen, ausgefallene Anschlussflüge, einen Sicherheitszuschlag für jeden Flug. Man wird versuchen, Flüge nach Russland nicht allein gefährlich, sondern unrentabel zu machen.

Ob es nun zu den Angriffen auf Passagierflugzeuge über Russland kommen wird oder nicht, ist nachrangig. Schon die Drohung (Verzeihung, „Warnung“) ist terroristische Methode. Es ist die Logik des Terrorismus: Statt im Kampf Militär gegen Militär seine Ziele durch Einwirken auf Zivilisten erreichen zu wollen: Sei es durch vollzogene Terrorakte mit Toten und Verletzten, was die Ukraine schon länger betreibt, sei es wie jetzt durch „Warnungen“.

Der Westen, Deutschland unterstützen, finanzieren und rüsten in Kiew Terroristen auf, das muss jedem bewusst sein. Die Schuld für die Toten, die Selenskij mit seinem neuen „Siegesplan“ in Kauf nimmt, werden an den Händen jedes deutschen Politikers kleben, der die Ukraine unterstützt. Und an den Händen jedes deutschen Wählers, der diese Politiker wählt.

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