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Mindestens 65,7 Millionen US-Dollar werden in den kommenden Monaten benötigt, um den Opfern der jüngsten Erdbeben in Venezuela zu helfen. Wie die spanische Nachrichtenagentur EFE unter Berufung auf Angaben des UN-Kinderhilfswerks (UNICEF) berichtet, braucht man diese Mittel, um 470.000 betroffene Menschen zu unterstützen, darunter 169.000 Kinder.
Am Vortag hatte die Weltbank den direkten materiellen Schaden durch die Erdbeben auf 19,6 Milliarden US-Dollar geschätzt und darauf hingewiesen, dass sich der Wiederaufbau des Landes über ein Jahrzehnt erstrecken könnte.
Bislang wurden über UNICEF-Kanäle in Venezuela mehr als 82 Tonnen an lebensnotwendigen Gütern verteilt, darunter medizinische Ausrüstung, Mittel zur Wasseraufbereitung und -lagerung sowie Ausstattung für Kleinkinder. Der UNICEF-Vertreter in Venezuela, Manuel Rodríguez Pumarol, kommentierte die Situation:
„Einen Monat nach dem Erdbeben sind Kinder und ihre Familien noch immer mit den Folgen dieser verheerenden Katastrophe konfrontiert.“
Nach den neuesten Angaben kamen bei dem verheerenden Doppelerdbeben, das sich am 24. Juni in Venezuela ereignete, 5.400 Menschen ums Leben, 16.800 wurden verletzt und 18.000 mussten ihre Häuser verlassen.
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