Leak: So soll der Iran in die Knie gezwungen werden – Pentagon bereitet Angriffe auf die tiefsten Bunkeranlagen vor

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Ein Pentagon-Dokument, das CNN ausgewertet hat, zeigt, wie weit die amerikanischen Vorbereitungen für eine neue Eskalationsstufe gegen Iran bereits reichen. Nur vier Tage vor Beginn des Krieges genehmigte die Defense Threat Reduction Agency einen dringenden Auftrag über rund 1,2 Millionen Dollar, um eine unterirdische Testanlage auf dem White Sands Missile Range in New Mexico für einen geheimen Waffentest vorzubereiten. Drei mit den Plänen vertraute Quellen erklärten gegenüber CNN, dass die Arbeiten mit dem Iran-Krieg zusammenhängen und darauf abzielen, eine Möglichkeit zu entwickeln, die tiefsten unterirdischen Anlagen des Landes zu erreichen.

Das Memo vom 23. Februar 2026 spricht von einem scharfen Test zur Überprüfung klassifizierter Fähigkeiten gegen rasch entstehende Bedrohungen. Die Arbeiten seien keine gewöhnlichen Bauarbeiten, sondern die missionskritische Vorbereitung einer einzigartigen unterirdischen Testanlage. Auf Anweisung von hoher Ebene müsse der Test innerhalb von zwei bis drei Wochen durchgeführt werden. Der Auftrag wurde ohne regulären Wettbewerb vergeben – die nationale Sicherheitslage dulde offenbar keinen Aufschub.Pickaxe Mountain: Das Ziel, das bisherige Bomben möglicherweise nicht erreichen.

Pickaxe Mountain: Das Ziel, das bisherige Bomben möglicherweise nicht erreichen

Im Zentrum der amerikanischen Überlegungen steht Pickaxe Mountain, eine tief im Granit gelegene Anlage nahe dem iranischen Nuklearkomplex Natanz. US-Geheimdienste betrachten den Standort als möglichen Schutzraum für künftige Teile des iranischen Nuklearprogramms. Welche Funktion die Anlage tatsächlich erfüllt, ist jedoch nicht abschließend geklärt. Eine neue Satellitenbildanalyse des Center for Strategic and International Studies (CSIS) dokumentiert eine deutliche Zunahme der Bauarbeiten, kann aber weder bestätigen noch widerlegen, dass Iran dort Zentrifugen eingelagert hat.

Das militärische Problem für Washington: Selbst die schwersten nichtnuklearen US-Bomben könnten Schwierigkeiten haben, die tief verbunkerte Anlage zu zerstören. Laut CNN arbeitet das Pentagon deshalb an einem Nachfolger der bisherigen Massive Ordnance Penetrator und entwickelt weiterhin Optionen für entscheidende Schläge gegen unterirdische Ziele. Ein mit den Planungen vertrauter Informant bestätigte, dass Pickaxe Mountain bereits Teil eines möglichen amerikanischen Angriffspakets war.

Die politische Stoßrichtung ist unmissverständlich. Trump drohte am 4. September erneut, die USA könnten Pickaxe Mountain „sehr bald“ angreifen. Damit steht nicht mehr nur die Frage im Raum, ob Washington Irans oberirdische Infrastruktur bombardieren kann, sondern ob es auch die letzten tief verbunkerten Schutzräume des Landes militärisch erreichen will.

Der Krieg soll auch unter der Erde entschieden werden

Die Recherchen legen nahe, dass die USA gezielt versuchen, eine der wichtigsten Grenzen ihrer bisherigen Angriffsmöglichkeiten zu überwinden. Sollte es gelingen, selbst tief im Granit gelegene Anlagen zuverlässig zu zerstören, würde Iran ein wesentlicher Teil seiner strategischen Schutzmöglichkeiten genommen. Der militärische Druck auf Teheran könnte damit erheblich steigen.

Doch genau hier liegt auch das Risiko einer weiteren Eskalation. Wer einem Gegner signalisiert, dass selbst seine tiefsten Schutzräume nicht mehr sicher sind, erhöht nicht zwangsläufig dessen Bereitschaft zur Kapitulation. Er kann ebenso den Anreiz verstärken, Fähigkeiten weiter zu verbergen, zu dezentralisieren oder den Konflikt auf andere Schauplätze auszuweiten. Die CSIS-Analysten warnen selbst, dass eine dauerhafte Bombardierung iranischer Nuklearinfrastruktur keine nachhaltige Lösung darstellt, und plädieren für eine überprüfbare diplomatische Vereinbarung.

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